IPTT – Institut für Psychotraumatherapie
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Unsere Referentinnen & Referenten

IPTT Referentin Prof. Dr. Luise Reddemann / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Prof.in Dr.in Luise Reddemann (Köln)

Studierte Humanmedizin in Freiburg, München und Köln (1970 als Ärztin approbiert, 1973 Promotion an der Universität Düsseldorf). Mitte der 1970er-Jahre wurde sie Fachärztin für Nervenheilkunde und Psychotherapie. Sie ist auch Psychoanalytikerin. 1985-2003 leitete Frau Prof.in Dr.in Reddemann am Johannes-Krankenhaus in Bielefeld die Abteilung für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin. Sie hat mit komplextraumatisierten Patienten/innen gearbeitet. Zurzeit als Referentin tätig; Honorarprofessorin für Psychotraumatologie und psychologische Medizin an der Universität Klagenfurt.

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) 2019

Vertiefung: Würde, Mitgefühl, Ressilienz 2019

Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) 2021

IPTT Dr. phil. Theresia Falkner, Organisation und Leitung, IPTT – Institut für Psychotraumatherapie, Referentin, Wien, Weissenbach an der Triesting / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Dr.in Theresia Falkner (Wien & Weissenbach)

2002 gründete sie als erste in Österreich das Weiterbildungscurriculum „Spezielle Psychotraumatherapie für Psychotherapeuten/innen“. Im Rahmen ihres Instituts für PsychoTraumaTherapie (IPTT) wurde dieser Lehrgang seit 2002 angeboten. Dr.in Falkner ist Psychotherapeutin (KIP, ATP) und klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin in eigener Praxis, außerdem Referentin. Die psychotherapeutische Methode von Frau Dr. Falkner ist ein multimodaler Ansatz, der sich aus der Grundausbildung des Quellenberufes Psychologie und Pädagogik zusammensetzt, aus therapeutischen Methoden wie Katathym Imaginativer Psychotherapie und Autogener Psychotherapie. Dr.in Falkner hat das Zertifikat der Zusatzqualifikation „Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT)“. Von 1991 bis 1993 war sie wesentlich am Aufbau des Curriculums für Lebens- und Sozialberater/innen beteiligt.

Einführung in die Psychotraumatologie mit Ressourcenorientierung und Stabilisierungstechniken 2020

IPTT Referentin Mag. Domna Ventouratou / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Mag.a Domna Ventouratou (Athen)

„Traumatherapie beginnt, wo die gängige Psychotherapie an ihre Grenzen stößt“.

Psychotraumatherapeutin (Integrative Gestalttherapeutin), Klinische u. Gesundheitspsychologin, EMDR Europe zertifizierte Supervisorin (seit 2003), EMDR Trainerin (seit 2011). Mitgründerin von EMDR Hellas (derzeit Vizepräsidentin), Mitglied des Research Committee von EMDR Europe. Mag. Ventouratou hat in Wien studiert und bis zu ihrer Rückkehr nach Athen 2003 als Psychotherapeutin im klinischen Bereich und Trainerin für Persönlichkeitsentwicklung gearbeitet. 2004 gründete sie das erste Institut für Traumatherapie in Griechenland. Inzwischen hat sie über 300 Fachleute in EMDR in Griechenland, Zypern, Österreich, Deutschland und Luxemburg ausgebildet. Parallel zu ihrer Trainer- und Supervisionstätigkeit legt sie großen Wert auf ihre therapeutische Arbeit u.a. mit Komplextrauma-Patienten/innen, um den Kontakt zur klinischen Praxis nicht zu verlieren. In ihrer Arbeit verbindet sie Elemente der Gestalttherapie, der systemischen Therapie und Aufstellungsarbeit mit EMDR, Ego State Therapie, Brainspotting und CRM. Derzeit befindet sie sich in Ausbildung zur CRM Trainerin (Comprehensive Resource Model von Lisa Schwarz).

EMDR Level 1 und Level 2

IPTT Referent Dr. Clemens Hausmann / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Dr. Clemens Hausmann (Salzburg)

Arbeitet seit 1995 als Psychologe am Kardinal Schwarzenbergschen Krankenhaus Schwarzach im Pongau und hat außerdem seit 2003 eine eigene Praxis für klinisch-psychologische Beratung, Behandlung und Supervision in St. Johann im Pongau. Von 1998 bis 2003 war er Mitautor des Österreichischen Curriculums zur Ausbildung in allgemeiner Gesundheits- und Krankenpflege. Von 2000 bis 2005 war er der Leiter des Notfallpsychologischen Dienstes Salzburg. Seit 2003 ist er Psychologe an der Mobbingberatungsstelle der Arbeiterkammer Salzburg. Er ist seit 1991 Vortragender und Seminarleiter an Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege und seit 2006 Lehrbeauftragter der Universität Salzburg.

Akuttrauma und Krisenintervention

IPTT Referent Dr. Gunther Schmidt / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Dr. Gunther Schmidt (Heidelberg)

Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, gilt international als einer der maßgeblichen Pioniere in der Entwicklung einer Integration systemischer (auch familientherapeutischer) Modelle und der kompetenzfokussierten Rezepte Erickson’scher Hypnotherapie zu einem ganzheitlich-lösungsfokussierenden Konzept für Psychotherapie. Im deutschsprachigen Raum begründete er mit seinen durch Milton Erickson angeregten Beiträgen die „lösungsorientierte Wende“ in der systemischen Familientherapie ebenso wie den Aufbau von Ressourcen und lösungsorientierter Kurzzeittherapie im Bereich zum Beispiel der Therapie von komplex traumatisierten Menschen in der Psychosomatik und bei Suchtproblemen. Seine Konzepte einer stationär-klinischen hypno-systemischen Psychosomatik und Sucht-Kurztherapie gelten europaweit als führendes Modell.

Hypnosystemisch-Lösungsorientierte Trauma-Therapie

Hypnosystemisch-Lösungsorientierte Trauma-Therapie 2021

IPTT Referent Prof. Dr. Mervyn Schmucker / Spezielle Psychotraumatherapie (SPTT), Referentinnen und Referenten

Prof. Dr. Mervyn Schmucker (Dresden)

Urheber der IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy), Dozent und Workshopleiter; seit 2008 Senior Clinical Consultant an der Klinik am Waldschlösschen, Zentrum für Psychotraumatherapie (Dresden), in den deutschsprachigen Ländern Leiter der IRRT-Seminare, Zertifizierten Trainings, Weiterbildungsworkshops und Supervision in der Anwendung der IRRT. Zuvor Clinical Associate Professor der University of Pennsylvania (klinische Untersuchungen mit Imaginations-behandlungen) und langjähriger Mitarbeiter von Prof. Aaron Beck, Leiter von dessen Ausbildungszentrum für kognitive Therapie, dann Kollaboration mit Prof. Edna Foa an PTBS-Forschungsprojekten und Supervidand und Arbeitskollege von Jeffrey Young: 2008 Gastprofessor an der Universität Freiburg.

Dr.in Suzette Boon (Niederlande)

Dr.in Suzette Boon begann ihren professionellen Weg 1967 an der Amsterdamer Universität, wo sie ihren Bachelor-Abschluss erreichte. Danach studierte sie an der Université de Neuchatel in der Schweiz Französisch und Spanisch, bevor sie sich an der Universität in Utrecht (Niederlande) für Klinische Psychologie, Entwicklungspsychologie und Anthropologie immatrikulierte.

1974 ging sie nach Ostafrika in das Regional Hospital in Tansania, und war dort in der Erforschung der dort üblichen Geistheilung (Zauberei) tätig. Nach der psychotherapeutischen Ausbildung von 1976 -1978 an der Universität von Leiden (Niederlande) arbeitete sie von 1978 – 2002 als Psychotherapeutin in Riagg Zuid Nieuw West Amsterdam: von 1978 – 1995 in der sozial-psychiatrischen Ambulanz und von 1995 – 2002 in der psychotherapeutischen Abteilung.
In der Zeit von 1978 – 1984 erhielt sie weitere Ausbildungen in systemischer Familientherapie auf Workshops in den Niederlanden und den USA, z.B. mit J. Haley; S. Minuchin; P Papp; O. Silverstein; C. Tomm; Selvini Palazoli, Bos-colo & Ceccin (Mailand, Italien); M. Andolfi (Rom). In der gleichen Zeit erfolgte auch ihre Ausbildung in Hypnose (sowohl in den Niederlanden als auch in den USA).

Seit 1984 ist sie vor allem auf die Diagnose und Behandlung dissoziativer Störungen und chronischer posttraumatischer Erkrankungen spezialisiert. Hierzu gab sie Workshops, Seminare und Vorträge in den Niederlanden; Belgien, Deutschland, Norwegen; England und den USA.

Von 1988 – 1993 war sie an einem Forschungsprojekt der Freien Universität Amsterdam über das Thema: Reliabilität und Validität des Structured Clinical Interview for DSM-III-R Dissociative disorders (SCID-D) beteiligt und schloss 1993 dort mit der Dissertation ab.
Ab 1995 – 2002 arbeitete sie in der Forensischen Psychiatrie Roosenburg, Den Dolder.

„Widerstand“ und „ongoing abuse“ bei Patient_innen mit komplexen dissoziativen Störungen und die Auswirkungen auf den therapeutischen Prozess

Ellen Spangenberg (Kassel)

Ellen Spangenberg ist als ärztliche Psychotherapeutin seit vielen Jahren mit dem Schwerpunkt Psychotraumatologie befasst. Nachdem sie als Assistenz- und Oberärztin in verschiedenen Kliniken mit dem Schwerpunkt Traumatherapie tätig war, ist sie seit 2008 niedergelassen. Seit 2006 lehrt sie als Referentin, wie die  TRIMB-Methode in der Traumatherapie genutzt werden kann.

In ihren Fortbildungen vermittelt sie neben Grundlagen der Traumatherapie und zahlreichen kreativen Ansätzen vor allem besonders behutsame Methoden der Traumabearbeitung und Traumaentlastung wie die TRIMB-Methode. In diesem Ansatz geht es weniger um das wiederholte und schmerzhafte Nacherleben der traumatischen Erfahrungen, sondern vielmehr um deren Würdigung und lösungsorientierte Transformation. So gewinnen KlientInnen wieder mehr Handlungsfähigkeit, Selbstwirksamkeit, Stabilität und Zuversicht.

TherapeutInnen können mit diesem Ansatz mehr Leichtigkeit und Lösungsansätze in ihre Arbeit integrieren, was langfristig die Freude an der Arbeit erhält und nicht zuletzt eine Burnout-Prävention darstellt.

Neben TRIMB-Methode wird eine Haltung vermittelt, die die Würde und Kompetenzen der KlientInnen in den Mittelpunkt stellt.

Behutsame Trauma-Integration  (TRIMB)

Hon. Prof. MR Dr. Michael Kierein (Wien)

Honorarprofessor der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt für Rahmenbedingungen für die Ausübung der Klinischen Psychologie und der Psychotherapie und Honorarprofessor im Bereich Psychotherapiewissenschaft an der Sigmund Freud Privatuniversität; Lehrtätigkeit an verschiedenen weiteren Universitäten in Österreich; zahlreiche Publikationen.

Leiter der Abteilung Rechtsangelegenheiten ÄrztInnen, Psychologie, Psychotherapie und Musiktherapieim Bundesministerium für Gesundheit; Tätigkeitsschwerpunkte u.a.: Ausarbeitung gesetzlicher Regelungen im Bereich der psychosozialen Gesundheitsversorgung sowie Vollziehung rechtlicher Angelegenheiten der ÄrztInnen, der Klinischen Psychologie, der Gesundheitspsychologie, der Psychotherapie und der Musiktherapie; Vorsitz in Stellvertretung des Bundesministers für Gesundheit im Psychologenbeirat und im Psychotherapiebeirat.

Berufsrechtliche Aspekte für Psychotherapeuten/innen

Dr. Andreas Krüger (Hamburg)

Experte für die Behandlung psychisch traumatisierter Kinder,  Jugendlicher und ihrer Familien; Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Leiter des Instituts für Psychotraumatologie des Kindes und Jugendalters in Hamburg; Dozententätigkeit an verschiedenen Hochschulen, ehem. Oberarzt am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Aus- und Fortbildung von Therapeuten/innen, Ärzten/innen, Polizeibeamten/innen, Pädagogen/innen etc. Autor zahlreicher Veröffentlichungen und Bücher zum Thema Entwicklung des PITT-KID-Behandlungsverfahrens in Zusammenarbeit mit Prof.in Dr.in Luise Reddemann. Gründete 2008 den gemeinnützigen Verein „Ankerland e. V.“ zur Förderung und Behandlung von psychisch traumatisierten Kindern,  Jugendlichen und ihren Familien.

PITT-KID (Psychodynamisch Imaginative Trauma-Therapie für Kinder und Jugendliche)