IPTT – Institut für Psychotraumatherapie
1090 Wien, Porzellangasse 44/19 | 2564 Weissenbach – Furth an der Triesting, Niemtal 28 |

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Stressregulation und Ressourcenförderung, Burnout-Prophylaxe

Seminarleiter:
Gabriele Heyers (München) 

Seminarort:
Weissenbach an der Triesting 

Termin: 24., 25., 26. Juni 2022

(24 EH)

Für das Seminar ist das Einführungsseminar verpflichtend.

Seminarbeitrag:
660,00 EUR
550,00 EUR + 110,00 EUR Ust.)

Anmeldung:
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In diesem Seminar wollen wir uns mit Stressregulation beschäftigen.

Dazu müssen wir etwas über das vegetative Nervensystem und seine Reaktion auf Bedrohung verstehen lernen. In diesem Zusammenhang besprechen wir die Polyvagaltheorie (Stephen Porges) und deren Bedeutung für Ressourcenpflege und auch für die therapeutische Beziehung. Aus der Beachtung der Polyvagaltheorie ergibt sich die Haltung für eine traumasensible und ressourcenorientierte Arbeit.

Da es sich bei den vegetativen Vorgängen um Körperreaktionen handelt, beinhaltet dieses Seminar Selbsterfahrungsübungen auf der Körperebene. Wir erarbeiten, wie man bei sich selbst und später bei anderen spüren kann, in welchem Stress-Zustand sich der Körper befindet und wie es sich anfühlt, wieder in eine gegenwartsorientierte und ausgeglichene Körpersituation zu kommen. Dazu werden wir Körper“marker“ kenne nund benutzen lernen. Körperübungen können helfen, das vegetative Nervensystem zu beruhigen, so dass die integrierende Funktion des Präfrontalhirnes wieder einsetzen kann.

Wir werden Übungen machen, die Selbsterfahrung bedeuten, und auch Rollenspiele, damit wir die Situation mit den Patient*innen besser erfassen. Um Stressreaktionen und die Folgen auf der körperlichen Ebene zu verstehen, ist es auch nützlich, etwas über Psycho-Neuro-Immunologie zu wissen. Dies ist besonders bei frühen und Bindungstraumatisierungen wichtig.

Für dieses Seminar ist Neugierde und Freude, etwas auszuprobieren, wunderbar. Ein nicht wertender, achtsamer Umgang miteinander ist dazu notwendig.

Da manchmal auch eigene Themen aktiviert werden, ist die Fähigkeit zu einer guten Selbstregulation Voraussetzung.

  Literaturempfehlungen (Auswahl):

Stephen Porges „Die Polyvagal-Theorie“

Bessel van der Kolk „Der verkörperte Schrecken“

Anmeldung:
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