IPTT – Institut für Psychotraumatherapie
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„Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.“ – Kontaktaufnahme und Arbeit mit traumatisierten Ego-States.

Seminarleiter: Dr. Kai Fritzsche (Berlin)  

Seminarort:
Wien  

Termin:

16./17./18. Oktober 2020 und 9./10. /11. April 2021

Das Seminar umfasst 2 Teile und kann nur als Ganzes belegt werden,
insgesamt 48 Lern-Einheiten (á 45 Minuten)

Für dieses Seminar wird als Vorbereitung das Einführungsseminar von Frau Dr. Theresia Falkner sehr empfohlen

Seminarbeitrag:
1.236,00 EUR
(1.030,00 EUR + 206,00 EUR Ust.)

Anmeldung:
zur Anmeldung  

Der Schwerpunkt dieses Seminars besteht aus der Arbeit mit traumatisierten Ego-States, also Ego-States, die auf Grund von traumatischen Erfahrungen entstanden sind. Traumatherapeutische Aspekte der Ego-State-Therapie in Theorie und Praxis werden vorgestellt und vertieft. Die Vorbereitung der Arbeit mit traumatisierten Ego-States sowie die Möglichkeiten der eigentlichen Arbeit mit ihnen werden im Seminar vermittelt. Hier steht die Schaffung eines sicheren Zugangs im Vordergrund. Dabei bilden die Stabilität, Belastbarkeit und Würde der Patient*innen die wichtigsten Kriterien. Das Potential dieser Arbeit sowie die Risiken werden hervorgehoben. Auf die Versorgung traumatisierter Ego-States wird im Seminar ein spezifischer Fokus gerichtet.

 

Das Durcharbeiten traumatischer Ereignisse bildet den zweiten Schwerpunkt und wird ausführlich thematisiert. Die konzeptionelle Grundlage bilden:

  1. a) die Nutzung von verschiedenen Typen der Ego-States
  2. b) traumaphysiologische Aspekte
  3. c) das BASK-Modell.

Dabei werden spezifische Fragen des Durcharbeitens diskutiert. Letzteres wird in einem EST-Gesamtbehandlungsplan eingebettet, der ausführlich vorgestellt wird.

Methoden

Im Seminar wird den Teilnehmer*innen ein Einblick in die theoretischen Ansätze, die Methoden und Behandlungsstrategien der Arbeit mit traumatisierten Ego-States praxisnah und abwechslungsreich vermittelt. Durch Demonstrationen, Übungen und Diskussionen wird ein vielfältiger Zugang geschaffen. Im Rahmen des Seminares können sich die Teilnehmer*innen auch mit eigenen belastenden Lebensereignissen auseinandersetzen. Das Seminar wird die Möglichkeit bieten, erste Schritte dieser Thematik unmittelbar anzuwenden, also in die eigene psychotherapeutische Arbeit einzuflechten.

  Literaturempfehlungen (Auswahl):

Literatur

  • Fritzsche, K. (2018). Praxis der Ego-State-Therapie. Heidelberg: Carl-Auer Verlag, 3. Auflage.
  • Kai Fritzsche (2018). Grenzerfahrungen, Grenzübergänge, überwundene Grenzen. Mit Ego-State-Therapie von der Dissoziation zur Integration. Hypnose – Zeitschrift für Hypnose und Hypnotherapie(Hypnose-ZHH), 13 (02)119-139.
  • Fritzsche, K. (2017). Zwei Gesichter der Dissoziation: Ego-State-Therapie zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Psychotherapie im Dialog 3,79-82.
  • Fritzsche, K. & Hartman, W. (2016). Einführung in die Ego-State-Therapie. Heidelberg: Carl-Auer Verlag, 3. Auflage.
  • Fritzsche, K. (2013). Einführung in die Ego-State-Therapie. In: Sulz, S.K.D. & Bronisch, T. (Hrsg.) (2013): States of Mind, Ego-States, Selbstmodus – von der zerrissenen zur integrierten Persönlichkeit. München: CIP-Medien.
  • Fritzsche, K. (2014). Einführung in die Ego-State-Therapie. In: Brächter, W. (Hrsg.)(2014). Der singende Pantomime. Ego-State-Therapie und Teilearbeit mit Kindern und Jugendlichen. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.

Anmeldung:
Sie können sich auf dem Postweg oder online über unsere Website anmelden. zur Anmeldung